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Mehr Transparenz bei Adwords

26. Juli 2006 von Sven

Endlich reagiert der Suchmaschinenbetreiber Google auf die schon lange im Netz kursierenden Vorwürfe des Klickbetrugs bei Adwords und will nun mit mehr Transparenz das Vertrauen seiner Werbekunden stärken. Eine Statistik soll anzeigen welche Klicks berechnet wurden und welche nicht.

Google Adwords

Dies ist einmal eine gute Nachricht für Google Adwords Kunden, war doch in der letzten Zeit viel über den Klickbetrug zu lesen. Die unterschiedlichsten Zahlen schwirrten durch Netz. So konnte man lesen das im Jahr 2005 ein Verlust von 800 Millionen Dollar durch Klickbetrug entstanden ist, dem zu Folge wären 14,6 Prozent aller Klicks auf Adwords Anzeigen betrügerischer Natur. Andere Quellen sprechen sogar von bis zu 41% Klickbetrug bei Banner oder Textlinks.
Der Suchmaschinenbetreiber reagiert somit also auf die in der letzten Zeit immer stärker werdende Kritik an seinem Werbesystem und möchte wohl ein weiteres Clicksettlement vermeiden.

Ob Google durch diesen automatisierten Prozess wirklich einen Großteil der Klickbetrüger, welche Ihre Anzeigen-Konkurrenten schädigen oder Geld an selbst generierten Klicks verdienen möchten, den Garaus machen kann - dies wage ich doch sehr zu bezweifeln.
Aber es ist doch immer schön wenn man auf eine Statistik verweisen kann.

Quelle: Google will Werbekunden mit mehr Transparenz überzeugen



2 Reaktionen zu “Mehr Transparenz bei Adwords”

  1. Anna (Berlin)

    Wie kann dann Google sich gegen den Klickbetrug schutzen? also rein technisch gesehen…
    Mit einem IP-Täuschung Programm klickt man einfach 10000 mal auf die AdWords Links und fertig! So machen die Betrüger.

  2. Mell

    Hallo Anna,

    gans so einfach ist es dann doch nicht nur die IP reicht nicht aus.

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